My First Plant: Anlagebetrug mit Cannabis

Anlagebetrug mit Cannabis. My First Plant. Juicyfields.

Seit längerem schon standen „Juicyfields“ und „My First Plan GmbH“ auf der Warnliste für Betrüger. Nun führten die Ermittlungen in Österreich zu einer tatsächlichen Festnahme.

Der Grund: Anlagebetrug mit Cannabis.

Festnahme und Durchsuchungen bei My First Plant Anlagebetrug

Letztes Jahr schon warnte “Finanztest” vor der österreichischen „My First Plant GmbH“ aufgrund betrügerischer Anlagen in Cannabisprodukte.

Vor knapp drei Wochen kam es durch das Landeskriminalamt Kärnten zu Hausdurchsuchungen und einer Festnahme. 

Nach Aussage der Oberstaatsanwältin Elisabeth Täubl von der zentralen Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Wirtschaftsstrafsachen und Korruption (WKStA) werde im Augenblick gegen “vier natürliche Personen und einen Verband ermittelt”

Dabei handelt es sich um den Verdacht des schweren Betrugs (Anlagebetrug) und Geldwäsche.

Mehr als 17.000 Opfer des Anlagebetrugs durch My First Plant

Derzeit wird die weltweite Schadenssumme auf etwa 16 Millionen Euro und die Anzahl der Betrugsopfer auf mehr als 17.000 Personen geschätzt.

Es ist noch unklar, wie viele Personen aus Deutschland diesem Investmentbetrug zum Opfer gefallen sind.

Jucyfields: 400 Millionen Euro gestohlen

Das Firmennetzwerk um die Cannabis-Plattform „Juicyfields“, stand ebenfalls schon seit längerem auf der Liste der Betrugswarnungen. 

Im Juli 2023 führte die Wirtschaftsstaatsanwaltschaft eine Hausdurchsuchung durch, untersuchte mehrere Konten und vernahm über 1000 Betroffene Personen.

Darüber hinaus wurden in mehreren europäischen Ländern Rechtshilfeersuche gestellt.

Insgesamt geht man von einer Schadenssumme von über 400 Millionen Euro aus.

In Österreich schätzt man die Anzahl der geschädigten Anleger auf etwa 5.500 bei einem Schadensbetrag von mehr als 19 Millionen Euro.

Im Augenblick wird gegen 15 Personen wegen des Verdachts auf schweren Betrug ermittelt.

Viele Anleger auch aus Deutschland

Im Fall „Juicyfields“, geht das Berliner Landeskriminalamt derzeit von mehr als 800 Geschädigten deutschen Anlegern und einer Schadenshöhe von 8,8 Millionen Euro aus.

Insgesamt sind über 2500 Strafanzeigen und Übernahmeersuchen anderer Staatsanwaltschaften eingegangen und die Ermittler in Deutschland sind in enger Zusammenarbeit mit anderen betroffenen Ländern wie Frankreich, Polen, Litauen, Zypern, Spanien, Österreich und der Schweiz.

My First Plant und Juicyfields auf der Warnliste für Betrüger

Wie bereits erwähnt, standen beide Unternehmen seit längerem schon auf der Warnliste für Betrüger.

Aufgrund des Hypes um Cannabis, der möglichen Legalisierung in diversen Ländern, versprachen sowohl „Juicyfields“ als auch „My First Plant“ ihren Anlegern hohe Renditen im zweistelligen Bereich. 

Die Strategie: Der Anleger kauft über eine Internetplattform (Crowdgrowing) Anteile an der Pflanzenernte und verdient hohe Renditen.

So zumindest das Versprechen. Die Realität sah anders aus, denn der Marktführer zeigte eine äußerst schwache Performance an der Börse.

Es wird vermutet, dass die eingezahlten Gelder der Anleger zum größten Teil nie investiert wurden, sondern direkt in die Taschen der Betrüger wanderten.

Sind Sie Opfer des Anlagebetrugs durch Jucyfields oder My First Plant geworden?

Wenn auch Sie Ihr Geld wie viele andere beim Investmentbetrug verloren haben, dann verlieren Sie keine Zeit und nehmen noch heute Kontakt zu uns auf.

Wir, die MFP – Manufaktur für Problemlösungen, sind Experten im Bereich des Anlagebetrugs und der Verfolgung digitaler Vermögenswerte.

Durch unsere globalen Partner und Verbindungen, sind wir nicht an deutsche Gerichtsbarkeiten gebunden und können auch über deutsche Grenzen hinaus agieren.

Wir können Ihr verloren geglaubtes Geld identifizieren und in den meisten Fällen auch wieder zurückholen.

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